NICHTS ALS ERLÖSUNG von Gina Klönne
Mein Dank geht heute an Alexandra Künzler vom Buchblog "DER BÜCHERWAHNSINN".
Genre: Krimi
Verlag: Ullstein
Format: Hardvover
ISBN: 978-3-550-08777-6
Seiten: 345
Preis: 23.10 Fr / 19.99 €
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Zum Buch
Ich bin Judith Krieger, arbeite für die Mordkommission als
Hauptkommissarion. Eine neue Tat die ich mit meinem Team grade bearbeite
erscheint erstmal als ein "normaler" Mord, doch je weiter wir graben
desto merkwürdiger wird es, je tiefer geraten wir in die Vergangenheit,
eine echt unrühmliche noch dazu. Dass es dazu noch irgendwie mit einem
unaufgeklärten Fall vor 20 Jahren zu tun hat macht das ganze nicht
einfacher, sondern verwirrt uns wenn wir ehrlich sind, doch ich bin
hartnäckig, kann mich verbeissen und mein Bauchgefühl sagt mir das hier
was nicht stimmt...
Erster Satz:
Wenn es je ein Ort gab, der mit ein zu Hause wurde, dann dieser.
Meine Meinung
Titel und Cover:
Der Titel passt, auch wenn man bis zum Schluss warten muss um es zu
verstehen oder damit etwas anfangen zu können aber das Cover, das hat
sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen, passt in meinen Augen
eigentlich nicht wirklich. Also wenn man jetzt den Titel mit dem Bild in
einen Kontext stellt.
Schreibstil:
Jep, dieser ist echt besonders, und hat es mir ganz und gar nicht
einfach gemacht, denn dieser war hauptsächlich schuld daran das ich das
Buch nicht mochte, es nicht mein Fall war. Mein Mann hat gefragt was
denn das Problem ist, und ehrlich es ist nicht ganz einfach in Worte zu
fassen. Erstens fühlt sich der Schreibstil emotionslos an. Es kommt mir
vor als würde mir ein Prof. ein Vortrag runterrattern, ohne
irgendwelcher Spannung. Man schläft fast ein auch wenn das Thema das es
grade bespricht eigentlich interessant wäre, wie auch der Plot an sich
dieser Geschichte. Anders aus gedrückt kommt es einem auch so vor als
würde man ein Actionfilm ins Slow Motion gucken...
Die Geschichte:
Wie schon oben erwähnt ist das Thema worum es hier geht an sich sicher
kein leichtes, sondern die Autorin setzt sich mit dem heiklen Thema "Kinderheime in der Nachkriegszeit"
auseinander, oder mehr, mit den Folgen die die damalige Erziehung und
die vielen Misshandlungen nachsich gezogen haben für die einzelnen
Personen, wenn sie es dann überlebt haben. Da ihr Schreibstiel aber so
kalt und distanziert ist, kommt selten Spannung auf, und wenn, ist es
auch gleich wieder vorbei damit und ich musste mich jetzt wirklich jeden
Tag abkämpfen um einige Seiten zu lesen. Nicht wegen der Geschichte an
sich, die sicher sehr gut recherchiert wurde, aber so was ohne
irgendwelche Spannung zu lesen ist echt mühsam. Sie bringt zwar auch die
Fäden bis zum Schluss zusammen, auch wenn der Schluss für mich
irgendwie dann doch zu schnell und vor allem unlogisch abläuft oder zu
konstruiert. Irgendwie nichts war wirklich überraschend noch hab ich das
Buch dann befriedigt weg gelegt.
Personen:
Die Protagonistin Judith ist ebenfalls sehr kalt wie ich finde, zwar
möchte die Autorin etwas weiches in die Person rein schreiben, die
immerhin ihrem Bauchgefühl folgt doch das gelingt ihr nicht wirklich,
und ehrlich, manchmal nervt sie ganz schön.
Auch Manni, ihr Partner bekommt manchmal seine privaten Momente doch
auch bei ihm bleibt es oberflächlich. Scheint einfach als könnte die
Autorin sich nicht entscheiden ob privates in der Geschichte Platz haben
sollte oder nicht. es wird zwar etwas verraten aber eben doch zu wenig
als dass man die Personen dann wirklich im Kopf behalten kann und daher
wirken alle nur 2 Dimensional. Daher könnte ich jetzt nicht mal sagen
wie die einzelnen Personen aussehen... es entstanden nicht wirklich
Bilder in meinem Kopf. Und das find ich einfach schade.
Bewertung:
2 von 5 Sternen
Liebe Grüsse
Alexandra

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